I was sick of traveling

Wir haben über die schreckliche Zeit der Roten Khmer geschrieben, aber über Kambodscha gibt es so viel schöneres zu berichten. Allein über die Tempelanlage von Angkor kann man Bücher schreiben und es gibt so viele informative und poetische Berichte darüber, was könnte ich da noch hinzu fügen?

Ja, wir haben sie gesehen und ihnen drei Tage lang unsere volle Aufmerksamkeit geschenkt. Und ja, sie sind einmalig, beeindruckend, wundervoll.

Für mich waren sie zu viel!

To many Temples with to many people - Angor Thom

Als ich noch dabei war all die Eindrücke zu verarbeiten, sind wir weiter nach Phnom Penh gefahren, wo wir von den unglaublich Schrecken der Roten Khmer erfahren haben. An dem Punkt – nach sechs Monaten auf Reise – war ich endgültig voll; ich konnte nichts mehr aufnehmen; ich war müde, hatte fast eine Depression. Eine Reise-Depression.

What a mess - I need a rest

Ich brauchte unbedingt eine Auszeit und so sind wir nach Sihanoukville an den Strand gefahren, wo es nicht viel mehr zu tun gibt, als zu faulenzen und den besten, günstigsten Fisch ever (50 cm schmackhafter Barrakuda mit Pommes und Salat für 5$) zu genießen. Und zum auskurieren meiner Depression war es genau richtig, dass es fünf Tage lang immer wieder geregnet hat.

Sunset at lovely silent Sihanoukville T zot genot pizza house - the best and cheapest fish ever

So hatte ich meine kleine Pause, mein Abschalten und ich war wieder bereit für Neues. Ich war bereit für ein pulsierendes und aufregendes Land. Bereit für Vietnam.

Björn

 

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