Category : Indien

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Nachdem wir von Hong-Kong aus nicht zurück nach China konnten, mussten wir mit dem Flieger nach Indien einreisen und haben uns dann dort fast ganz und gar auf das Schienennetz aus der englischen Kolonialzeit verlassen. Hier ein paar Leckerbissen und Anekdoten. Dass es in Indien mehr Zug erfahren als Zug fahren heißt, habe ich ja schon in dem Artikel Zug fahren in Indien angedeutet. Auch Antje Blinda von Spiegel Online fand einige unserer Geschichten so besonders, dass Sie uns ein paar Seiten in Ihrem neuen Buch „Sorry wir haben uns verfahren“ gewidmet hat.

Continue reading: Indische Zugerfahrungen

Hier unser letzter Artikel über Indien soweit. Wir müssen auch irgendwann mal über die anderen Länder berichten, in denen wir jetzt schon waren.

Man könnte wirklich ein Leben damit verbringen, über dieses Land zu berichten, das Land der großartigen Küche, der schönsten Orte und des schlimmsten Drecks.

Church in GoaDisgusting

Indien werden wir lange nicht vergessen. Es hat uns vom ersten bis zum letzten Moment erstaunt, schockiert, geekelt, fasziniert, tief bewegt, und zornig gemacht. Wir hatten oft Lust alle Leute um uns herum zu schlagen. Ihr habt jetzt schon positive und negative Artikel über Indien von uns gelesen und fragt euch sicher, ob es uns nun gefallen hat oder nicht und ob wir es als Reiseland empfehlen können.

Ganz ehrlich, die Antwort ist extrem schwierig. Indien hat zwar immer wieder unsere Nerven strapaziert, aber wir bereuen es nicht, dort gewesen zu sein.

In Indien sieht man Dinge die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Man trifft Menschen mit Ideen und Gedanken, die so weit von unseren entfernt sind, dass wir nicht einmal ansatzweise versuchen konnten sie zu verstehen. Indien ist ein anderer Planet.

Continue reading: Indien, ein anderer Planet!

Ein Ashram ist ein klosterähnlicher Ort der Mediation in Indien, in dem Schüler den Lehren ihres Gurus folgen. Wir waren für einen Tag im Mata Amritanandamayi Ashram bei Amma, einer der wenigen weiblichen Gurus Indiens. Amma bedeutet Mutter und sie ist bekannt als die umarmende Mutter, weil sie die Menschen mit einer Umarmung segnet. Sie macht regelmäßig Umarmungszeremonien, die ganze Nächte andauern. So hat sie in ihrem Leben schon mehr als 30 Millionen Menschen gesegnet.

Continue reading: Ein Tag in Ammas Ashram

Auf meiner Reise durch Indien hatte ich nie wirklich das Gefühl, dass die Inder glücklich leben. Die Menschen lachen wenig und selbst die Kinder haben selten dieses kindertypische glänzende Licht absoluter Lebensfreude in ihren Augen. Ihr Blick ist stark und hart. All das gilt auch in Familien, die genug Geld für ein gutes Leben haben. Besonders die Frauen sind zurückhaltend und ernst, was absolut verständlich ist. In ihrer Gesellschaft müssen sie einen mehr oder weniger unbekannten Mann heiraten, ihre Eltern und Geschwister verlassen und mit ihrem Ehemann in seiner Familie leben. Im Gegensatz zur westlichen Welt, ist es in Indien ein soziales verbrechen, wenn ein verheirateter Mann nicht bei seinen Eltern lebt (nur der Beruf kann heutzutage eine Ausnahme rechtfertigen). Wir würden so etwas ein Muttersöhnchen nennen. Oft kommt es vor, dass sich die Ehefrau nicht mit der Schwiegermutter versteht, aber, selbstverständlich, hat letztere das Sagen im Haushalt. Erst, wenn die Frau ein Kind – und besonders einen Sohn – bekommt, steigt ihre Stellung in der Familie.

Continue reading: Ein Blick in die indische Gesellschaft

In Udaipur haben wir einen Kochkurs gemacht und mit G2, bei dem wir im Guesthouse gelebt haben, ein Chicken Curry zubereitet. Das Rezept ist eines der beliebtesten in Indien und vermutlich haben wir an diesem Abend das beste Hähnchen unseres Lebens gegessen!

Da wir so unglaublich großzügig sind geben wir euch unser Geheimwissen weiter. Gebt uns Rückmeldung, ob es geklappt hat (wenn nicht ist es natürlich nicht unsere Schuld!):

Continue reading: Hähnchen Curry aus Indien

*Achtung, der folgende Artikel ist nicht fuer sensible Personen zu empfehlen.*

Diese heilige Stadt, am Ufer des Ganges, war meine schwierigste Erfahrung in Indien. Für meinen Geschmack bin ich zu lange hier geblieben und das nur, weil wir keinen Zug in den Süden bekommen haben.

Der Tod ist in Varanasi allgegenwärtig, so dass ich mich vom ersten Moment an unwohl gefühlt habe. Um euch möglichst direkt an meinen Emotionen teil haben zu lassen, werde ich Teile meines Reisetagebuches (Texte in Anführungszeichen) aufschreiben.

Continue reading: Varanasi, eine bedrückende Stadt, von Maria

*Wer der Französischen Sprache mächtig ist, sollte sich auch Marias Bericht anschauen. Dieses mal unterscheiden sich unsere Versionen sehr!*

Kennst Du die Geschichte vom weißen Elefanten? Nein? Ich erzähle sie dir gerne, wenn Du willst, aber ich stelle zwei Bedingungen:

1. Ganz egal, wie unwahrscheinlich sich manches anhören mag, Du musst mir glauben, dass es mir tatsächlich so passiert ist

2. Du bist nun Ich!

Continue reading: Der weiße Elefant

Nachdem wir in Russland mit der Transsib sehr gute Erfahrungen gemacht haben und auch in China die Züge meist relativ ordentlich und vor allem leicht zu buchen waren (wenn man den Ort in Chinesischer Schrift vorliegen hatte), waren wir von den indischen Zügen nicht sehr überzeugt.Warten auf den Zug in Varanassi

Continue reading: Zug fahren in Indien

Fresh news aus Indien. Wir sind gut angekommen und unser erster Tag hier ist geladen mit Eindrücken.

Continue reading: Eindrücke aus Indien